Too much Aloha und ein Tropensturm

Palmen im Wind: Auch am Tag nach dem heftigen Sturm ist es noch stürmisch und kühl.

Kleines Update von der Garteninsel: Idan holt uns ab und fährt mit uns von Lihue Richtung Norden. Auf dem Weg regt er sich über die gemächlichen Autofahrer auf. „Too much Aloha!“, sagt er mehrmals und schüttelt mit dem Kopf. Viele fahren langsamer, als die Geschwindigkeitsbegrenzungen es erlauben. Das nervt ihn. Fabian und ich haben aber ein ganz anderes Problem: Es hat gestürmt auf Kauai. Und jetzt echt nicht nur so ein bisschen. Der Wind hat überall Bäume entwurzelt, Äste abgeholt, Kokosnüsse herunterrasseln lassen, ja sogar Rinde von den Baumstämmen geschält. Noch nie hätten sie hier so ein Wetter erlebt, versichern und an dem Tag noch mehrere Leute. Von diesem Sturm werden sie hier auf Kauai vermutlich noch lange reden. Straßen sind gesperrt, die Strände werden überwacht, die ersten Aufräumarbeiten laufen an. Ausgerechnet nun steigen wir in einen Camper Van um. Nicht gerade die beste Unterkunft für eine stürmische, kühle Nacht. Wir beschließen, auf einem Supermarkt-Parkplatz zu schlafen, damit nicht noch eine Palme auf uns niederkracht. Reisen kann manchmal so anstrengend sein! In der Nacht träume ich vom blauen Himmel. Wir hoffen auf besseres Wetter für die nächsten Tage.

3 Kommentare zu „Too much Aloha und ein Tropensturm

  1. Ihr Süßen, ich hoffe der Sturm hat sich gelegt und ihr könnt blauen Himmel, Sand & Meer wieder genießen. Inga, dein Blog ist super! während ich gelangweilt im Business Hotel in Göttingen sitze lese ich wenigstens von den places to be und träume mich in den nächsten Urlaub

  2. Hallo ihr Inselhopper,
    machmal ist man froh, wenn man erst später erfährt, was ihr so erlebt (Tropensturm…). Jetzt wissen wir ja schon, dass es euch gut geht. Weiterhin tolle Erlebnisse! Es muss nicht immer so aufregend sein.
    Herzliche Grüße
    Martin und Heidi

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