Der Traum vom Unterwegssein

Noch 20 Tage, dann geht es los. Kisten packen, Koffer packen, Zwischenstopps planen – bis zum Reisestart ist noch viel zu tun. Trotzdem möchte ich euch in diesem und den nächsten Blogposts erzählen, wie es zu dem Entschluss kam, einen Neustart zu wagen.

Am Anfang war der Traum vom Reisen. Solange ich Fabian kenne, sprach er davon, noch einmal im Ausland leben oder eine längere Zeit unterwegs sein zu wollen. Immer wenn er im Leben nicht so recht weiter gewusst hätte, sei reisen die Antwort gewesen. Auch wollte er schon lange ausprobieren, wie es ist, von unterwegs zu arbeiten.

Umherreisen, woanders leben – das konnte ich mir auch gut vorstellen. Allerdings fehlte mir lange der konkrete Plan, das Ziel, die Aufgabe: Wohin würden wir fahren? Welche Bedeutung würde unsere Reise haben? Was würde ich in der Zeit machen, in der Fabian arbeitet? Ich könnte meinen Job als Redakteurin nicht einfach mitnehmen.

Alles blieb also erst einmal ein Traum, ein unfertiger Plan.

Dann kam die Pandemie. Die Welt stand still. Jegliche Vorhaben lagen auf Eis.

Und doch, unsere Träume gerieten nicht in Vergessenheit. Die ersten Monate der Pandemie waren ein Schock für mich, den ganzen Tag brach in der Redaktion eine Nachrichtenflut über meine Kollegen und mich herein: Veranstaltungen wurden abgesagt, Kitas und Schulen geschlossen. So gut wie alles dicht. Nebenbei stellten wir selbst auf Homeoffice um. Das Telefon klingelte an manchen Tagen ununterbrochen.

In der Zeit, und dann in dem langen Lockdown-Winter wurde es wichtig, sich Inseln der Ruhe und Entspannung zu suchen. Fabian und ich gingen wie so viele Leute viel spazieren. Ich tanzte weiter mit meiner Gruppe – virtuell. Aber am meisten, das merkte ich schnell, schaltete ich ab, wenn ich an vergangene Reisen dachte: Ich ging dann über einen Basar in Marrakesch. Oder ich schwamm auf Hawaii mit Schildkröten im Meer.

Diese Erinnerungen waren die schönste, wärmste und friedvollste Ablenkung in einer Zeit, in der jeder Tag dem anderen glich. Umso klarer wurde: Wenn der Impfstoff da sein würde, wenn das Leben wieder Fahrt aufnehmen könnte, würden wir uns wieder fortbewegen, um neue Erinnerungen zu sammeln. Ende des Sommers 2021 war es endlich soweit – unsere Träume vom Reisen durch Europa fingen wieder an zu tanzen.

Im nächsten Post: Die Entscheidung. Zehn Gründe, warum wir uns jetzt auf den Weg machen.

Ein wildes Jahr – Das ist erst der Anfang

2022 wird ein wildes Jahr: Ab Februar werden mein Mann Fabian und ich uns in ein neues Abenteuer stürzen und auf Europareise gehen. Die Planung ist in vollem Gange.

Es lohnt sich, hier ab und zu reinzuschauen. Ich halte euch über unsere Pläne und Vorbereitungen auf dem Laufenden. Wir freuen uns wahnsinnig auf die Reise und haben schon Hummeln im Hintern! Ich kann es kaum erwarten, euch von unseren Reiseerlebnissen zu erzählen. Außerdem werde ich in der Zeit ein Buch schreiben.

Gern könnt ihr mich schon jetzt mit einem monatlichen Betrag über die Plattform Patreon unterstützen und so dabei helfen, meine und unsere Träume und Projekte umzusetzen. Durch die Unterstützung werdet ihr natürlich auch immer auf dem neusten Stand gehalten und bekommt eine Info, wenn es Neuigkeiten gibt.